Mehr Netto für Familien: Steuerliche Entlastung ab 2025 durch höhere Freibeträge und Kinderförderung

Mit dem Inkrafttreten des neuen Steuerpakets der Bundesregierung zum 1. Januar 2025 profitieren Millionen Familien in Deutschland von spürbaren steuerlichen Entlastungen. Im Mittelpunkt stehen die Erhöhung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags sowie eine verbesserte Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Diese Maßnahmen sind Teil der neuen „Familienförderoffensive 2025“, die das Ziel verfolgt, Familien finanziell zu stärken und gleichzeitig das Steuerrecht moderner und gerechter zu gestalten.

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Künstliche Intelligenz und Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle – Herausforderungen für Steuerpflichtige und Finanzverwaltung

Die rasante Entwicklung im Bereich digitaler Geschäftsmodelle, insbesondere durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), stellt Steuerpflichtige, Steuerberater und die Finanzverwaltung vor erhebliche Herausforderungen. Geschäftsmodelle, die auf Content Creation, Influencer-Marketing oder der automatisierten Generierung von Inhalten basieren, sind mittlerweile keine Nische mehr, sondern ein zentraler Wirtschaftsfaktor – mit hohem steuerlichem Klärungsbedarf.

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Steuern für Influencer – Worauf es jetzt ankommt

Mit wachsender Reichweite auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube steigt nicht nur der Einfluss von Content Creators, sondern auch ihr steuerliches Risiko. Wer regelmäßig Produkte bewirbt, Einnahmen aus Kooperationen erzielt oder eigene Marken verkauft, muss sich mit dem deutschen Steuerrecht auseinandersetzen.

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Unternehmensnachfolge im Mittelstand – Steuerliche Weichenstellungen und Abschreibungsmöglichkeiten rücken in den Fokus

Der deutsche Mittelstand steht vor einem tiefgreifenden Generationswechsel. Studien des IfM Bonn und der KfW zeigen: Bis 2027 werden über **850.000 mittelständische Unternehmen** in Deutschland eine Nachfolgelösung benötigen. Besonders alarmierend ist, dass fast jeder dritte Unternehmer über 60 Jahre bislang keinen geeigneten Nachfolger gefunden hat. Die wirtschaftlichen Folgen drohen gravierend zu werden – nicht nur für Arbeitsplätze und regionale Strukturen, sondern auch für die Steuerbasis der Kommunen.

Angesichts dieser Entwicklungen rücken steuerliche Anreize und Abschreibungsmodelle für Unternehmensübergaben stärker in den politischen und betriebswirtschaftlichen Fokus.

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Meldepflicht für elektronische Kassensysteme ab dem 1. Juli 2025 – Neue Pflichten für Unternehmen im Fokus

Zum 1. Juli 2025 tritt eine wichtige Neuregelung für Unternehmen in Kraft: Alle elektronischen Registrierkassen und Kassensysteme müssen bis zu diesem Zeitpunkt zwingend beim Finanzamt gemeldet worden sein. Diese gesetzliche Pflicht ergibt sich aus § 146a Abs. 4 AO (Abgabenordnung) in Verbindung mit der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) und stellt einen zentralen Baustein im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Manipulationen im Bargeldverkehr dar.

Hintergrund: Manipulationsschutz und digitale Kontrolle

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Nachfolgeregelung im Mittelstand – Herausforderung und Chance für Unternehmen in Produktion, Handel und Dienstleistung

Die Unternehmensnachfolge gehört zu den größten strategischen Aufgaben für mittelständische Betriebe in Deutschland. Besonders in den Branchen Produktion, Handel und Dienstleistungen – oft geprägt von Familienunternehmen – rückt das Thema Nachfolge in Zeiten des demografischen Wandels und wirtschaftlicher Unsicherheiten immer stärker in den Fokus.

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Kurswechsel in der Steuerpolitik – Das plant die neue Bundesregierung

Mit dem am 9. April 2025 vorgelegten Koalitionsvertrag unter dem Titel „Verantwortung für Deutschland“ läuten CDU, CSU und SPD eine neue Ära in der Finanz- und Steuerpolitik ein. In dem 144-seitigen Vertragswerk setzen die Regierungsparteien klare Schwerpunkte: Entlastungen für Familien und Unternehmen, steuerliche Anreize für Investitionen, Stärkung der sozialen Sicherheit und eine Modernisierung der Verwaltung.

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Anzeigepflicht nach § 153 Abs. 4 AO: Steuerliches Risiko erkennen und rechtssicher handeln

Die korrekte und vollständige Erklärung steuerlicher Sachverhalte gehört zu den Grundpflichten eines jeden Steuerpflichtigen. Fehler in Steuererklärungen lassen sich jedoch nicht immer vermeiden – sei es durch Unachtsamkeit, neue rechtliche Bewertungen oder nachträglich bekannt gewordene Tatsachen. In solchen Fällen tritt der § 153 Abgabenordnung (AO) in den Vordergrund.

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Grunderwerbsteuer bei Erwerb von Gesellschaftsanteilen – Aktuelle Entwicklungen und Rechtsprechung

Die Grunderwerbsteuer (GrESt) ist nicht nur beim direkten Erwerb von Grundstücken relevant, sondern auch beim Erwerb von Anteilen an Gesellschaften, die Grundbesitz halten. In den letzten Jahren haben sich sowohl gesetzliche Regelungen als auch die Rechtsprechung in diesem Bereich weiterentwickelt. Insbesondere der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit mehreren Urteilen Klarstellungen vorgenommen, die für Unternehmen und Investoren von Bedeutung sind.(NWB Datenbank)

Grundlagen der Grunderwerbsteuer bei Anteilserwerben

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Bußgeld bei Bargeldzahlung: Verbrauchern drohen ab 2027 hohe Strafen

Ein scheinbar alltäglicher Vorgang – die Barzahlung größerer Beträge – könnte bald rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Was viele deutsche Verbraucher bisher als normales Zahlungsmittel geschätzt haben, steht nun stärker im Fokus europäischer Regulierung: Das Bargeld. Mit einer neuen EU-weiten Bargeldobergrenze von 10.000 Euro sollen künftig kriminelle Machenschaften erschwert werden. Was nach einem Schritt zur Transparenz klingt, trifft besonders in Deutschland auf Widerstand – einem Land, in dem Bargeld bislang eine außergewöhnlich große Rolle spielt.

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